Partner-Webshops: eigener Shop für jeden Vertriebspartner

Im Direktvertrieb beginnt der Verkauf fast immer im persönlichen Gespräch, aber die Bestellung findet immer öfter online statt. Eine Kundin hört bei einer Produktvorstellung zu, fragt zwei Tage später per WhatsApp nach dem Link und bestellt abends auf dem Sofa. Genau an dieser Stelle entsteht ein Problem: Wohin schickt der Partner sie?
Ohne eigenen Partnershop gibt es meist nur schlechte Antworten. Die Kundin bestellt über den allgemeinen Firmenshop, und niemand weiß sicher, welcher Partner sie gewonnen hat. Oder der Partner nimmt die Bestellung per Nachricht an und tippt sie selbst ein. Oder er baut sich eine eigene Website, die das Unternehmen nicht kennt und nicht prüfen kann. Das kostet Zeit, führt zu Rückfragen bei der Provision und macht den Auftritt der Marke uneinheitlich.
Partner-Webshops lösen das mit einem einfachen Prinzip: Das Unternehmen betreibt einen Shop, jeder Partner erhält darin seinen eigenen Zugang für Kunden. In Direktvertrieb Solution übernimmt das die Funktion Webshops und Landingpages.
Was die Funktion konkret tut
Der Firmenshop wird individuell für Ihre Marke gestaltet und gebaut. Zusätzlich erhält jeder Partner einen eigenen Shop und eigene Landingpages. Die wichtigsten Bausteine:
- Individuelles Design: Der Onlineshop entsteht für Ihre Marke und nicht aus einer Standardvorlage.
- Persönliche Partnerseiten: Die Seiten werden automatisch angelegt. Jeder Partner teilt seinen eigenen Link.
- Automatische Zuordnung: Jede Bestellung wird automatisch dem richtigen Partner gutgeschrieben.
- Selbst aktivierbare Werbung: Partner können Werbung selbst aktivieren. Die Kosten werden mit ihrer Provision verrechnet.
- Online bezahlen: Im Shop stehen alle Zahlungsarten des Zahlungsmoduls zur Verfügung.
Weil Partner, Kunden, Bestellungen, Lager, Zahlungen und Buchhaltung dieselbe Datenbank nutzen, muss niemand eine Shop-Bestellung von Hand in ein anderes System übertragen.
Typische Abläufe aus dem Vertriebsalltag
Nach dem Beratungsgespräch
Eine Partnerin stellt einer Bekannten ein Produkt vor. Die Bekannte möchte erst in Ruhe überlegen. Am selben Abend schickt die Partnerin ihren persönlichen Link. Die Kundin bestellt dort, wann es ihr passt. Die Bestellung erscheint beim richtigen Partner, ohne dass jemand nachfragen muss.
Reichweite über Social Media
Ein Partner stellt ein Produkt in seinem Instagram-Profil vor und verweist auf seine Landingpage. Interessenten sehen dort das Angebot, statt irgendwo im Gesamtsortiment zu landen. Wer noch nicht kaufen möchte, kann über ein Formular Kontakt aufnehmen, denn Landingpages, Webshops und Formulare senden Leads direkt in die Pipeline des CRM.
Mehr Sichtbarkeit ohne Vorkasse
Eine Partnerin möchte ihre Seite stärker bewerben, hat aber keine Erfahrung mit Werbekonten. Sie aktiviert die Werbung selbst, und die Kosten werden mit ihrer Provision verrechnet. Das senkt die Hürde für Partner, die sonst gar nicht werben würden. Sinnvoll ist eine klare Regel im Unternehmen, wer in welchem Umfang werben darf und welche Aussagen dabei erlaubt sind.
Für wen sich Partner-Webshops lohnen
- Unternehmen mit Nachbestellungen: Bei Verbrauchsprodukten wie Kosmetik oder Nahrungsergänzung kommen Kunden wieder. Ein fester Link macht die Bestellung einfach.
- Vertriebe mit vielen nebenberuflichen Partnern: Wer neben dem Hauptberuf verkauft, will keine Website pflegen, sondern einen Link teilen.
- Unternehmen, die bisher Bestellungen per Nachricht oder Formular sammeln: Jede Bestellung, die der Kunde selbst abschließt, ist eine Bestellung weniger, die jemand abtippen muss.
- Marken, denen ein einheitlicher Auftritt wichtig ist: Wenn Partner sich nichts selbst bauen müssen, sinkt das Risiko von wildwüchsigen Seiten mit veralteten oder falschen Aussagen.
Weniger dringend ist das Thema, wenn fast alle Bestellungen direkt beim Termin vor Ort entstehen, zum Beispiel bei Home-Partys. Auch dort stellt sich aber die Frage, wie die zweite Bestellung nach dem Termin läuft.
Häufige Fragen zu Partner-Webshops
Was ist der Unterschied zwischen Partnershop und eigener Website?
Ein Partnershop, in der Branche auch replizierte Website genannt, ist eine vom Unternehmen bereitgestellte Seite, die mit dem System verbunden ist und einem bestimmten Partner zugeordnet wird. Eine selbst gebaute Website liegt dagegen außerhalb des Systems: Bestellungen müssten übertragen werden, und das Unternehmen sieht nicht, was dort über Produkte und Verdienst gesagt wird.
Brauchen Partner technisches Wissen?
Nein. Die Seiten werden automatisch angelegt und müssen nur geteilt werden. Das Unternehmen kümmert sich um die Gestaltung des Shops, der Partner um den Kontakt zu seinen Kunden.
Wer ist rechtlich der Verkäufer im Partnershop?
Das hängt von Ihrem Vertriebsmodell ab: Verkauft das Unternehmen selbst und der Partner vermittelt nur, oder kauft der Partner ein und verkauft auf eigene Rechnung? Für Kunden muss in jedem Fall klar erkennbar sein, wer ihr Vertragspartner ist, und davon hängen auch Impressum, AGB und Widerrufsbelehrung ab. Diese Frage sollten Sie vor dem Start mit Ihrer Rechtsberatung klären.
Fazit: Der Link als fester Teil des Verkaufsgesprächs
Ein Partner-Webshop ersetzt nicht das persönliche Gespräch, er schließt es ab. Der Partner bleibt Ansprechpartner, der Kunde bestellt selbst, und die Bestellung landet ohne Handarbeit beim richtigen Partner.
Alle Details finden Sie auf der Seite Webshops und Landingpages. Wenn Kunden im Shop auch ohne Partner Rat brauchen, hilft der KI-Shop-Assistent. Wie aus Bestellungen nachvollziehbare Abrechnungen werden, lesen Sie im Artikel Provisionen automatisch abrechnen.


